Treffpunkt Tanzschule

Treffpunkt

Schon in den 1950ern gab es genügend Gründe, um Tanzunterricht zu nehmen

(kwe) Ballett, Jazzdance und Hiphop sind aus dem heutigen Kursprogramm von Fauth gar nicht mehr wegzudenken. Von grazil über cool und lässig bis hin zu dynamisch – moderne, hauptsächlich aus Amerika stammende Stilrichtungen locken zahlreiche Neugierige in die Kurse. Obwohl das Interesse an „hippen“ und zeitgenössischen Tanzstilen weiterhin wächst, ist ein Kurs der absolute Dauerbrenner: der Grundkurs, in dem Standard- und Lateintänze unterrichtet werden. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehörte er bereits vor Generationen zum obligatorischen Freizeitprogramm.

Woran diese ungebrochene Begeisterung wohl liegen mag? Wir werfen einen kurzen Blick zurück in die 1950er Jahre… Damals, als gerade die Swing- und Rock‘n‘Roll-Bewegungen aufkamen und Big Bands die Musikszene prägten, wurde die Anmeldung in der Tanzschule zumeist gruppen- oder klassenweise vorgenommen. Da viele Schulen nach Geschlechtern getrennt waren, galt die Tanzschule zumeist als einziger Ort, an dem sich Jungen und Mädchen in geselliger Runde trafen. Oftmals gingen den einzelnen Standard- und Lateintanzstunden getrennte Einführungsstunden voraus. Die Schülerinnen und Schüler lernten neben gängigen Tanzschritten und Figuren Umgangsformen des gesellschaftlichen Miteinanders und erhielten erste Anweisungen für die Vorstellung, die Begrüßung und das Auffordern zum Tanz. Zu einer Tanzstunde gehörte deutlich mehr als nur eine gute Technik und Bewegungstalent!

Die Disziplin, die zur dieser Zeit im Mittelpunkt stand, ist noch heute vor allem in Standard-Kursen vorzufinden – auch wenn sie schon lange nicht mehr im Vordergrund steht. Mehr als ein halbes Jahrhundert später zieht es Jung und Alt in erster Linie aus einem Grund in die Tanzschule Fauth: aus der puren Freude am Tanzen!

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